Wetterlage und Entwicklung
Als alles in allem ungewöhnlich nasser Monat wird der Oktober 2008 in Mitteleuropa in Erinnerung bleiben. Im Flächenmittel
fielen in Deutschland 139 Prozent des sonst im Oktober üblichen Niederschlags. Sehr viel Regen bekam am Monatsanfang
besonders der Nordwesten ab. So summierten sich beispielsweise in Cuxhaven knapp 197 mm, was 244 Prozent des Mittels
entspricht. Weniger Regen als im langjährigen Schnitt gab es vor allem in Hessen und Bayern (z.B. Fürstenzell 42,5 mm, 69
Prozent des Mittels). Im Gegensatz dazu blieben die Abweichungen bei den Temperaturen nur gering. Dabei war es in der
Westhälfte Deutschlands tendenziell einige Zehntelgrad zu kalt (z.B. Düsseldorf +10,4 °C, -0,9 K), während sonst häufig
leicht positive Abweichungen gegenüber den Mittelwerten der Jahre 1961 bis 1990 errechnet werden konnten (z.B. Kempten
+8,8 °C, +1,0 K). Die Sonne schien vor allem in der Mitte Deutschlands relativ selten (z.B. Frankfurt/Main 74,1 Stunden,
72 Prozent). Generell öfter sah die Sonne der Osten und Teile des Nordostens, allerdings wurde auch dort das Soll nur mit
Mühe erreicht.
In Karlsruhe lag die Monatsmitteltemperatur bei +10,9 °C, was im Vergleich sowohl mit dem 30-jährigen Mittelwert der
Jahre 1961 bis 1990 als auch mit dem Schnitt der Jahre 1971 bis 2000 eine positive Abweichung von 0,5 K bedeutete. Die
Niederschlagsmenge von 107,0 mm führte zu einer klaren Übererfüllung des Monatssolls (184 Prozent). Bei den Sonnenstunden
fehlten zu diesem Ziel rund 30 Stunden (80 Stunden, 71 Prozent).
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01.10., 11:33 UTC, NOAA VIS
Quelle: DLR |
Der Auftakt in den Oktober gehörte Sturmtief "Quinta", das sich am 1. und 2. über dem Süden Skandinaviens etablierte und
vielen Orten Deutschlands Sturm- oder sogar schwere Sturmböen brachte. Die Kaltfront des Tiefs, bzw. eines im Verlauf des 1.
über den äußersten Norden Deutschlands hinwegziehenden Randtiefs überquerte das Bundesgebiet von Nordwest nach Südost und
sorgte besonders in der Mitte für teilweise ergiebige Regenfälle. In Neuhaus am Rennweg fielen bis zum Morgen des 2. 24-stg.
27 mm. Noch größer waren die Regenmengen in der Spur des Randtiefs, beispielsweise meldete das schleswig-holsteinische
Dörnick im selben Zeitraum 46 mm. Die deutschlandweit höchste Windgeschwindigkeit konnte mit 140 km/h in Böen auf dem Brocken
im Harz gemessen werden, Kap Arkona auf Rügen schaffte mit 119 km/h ebenfalls volle Orkanstärke. Doch auch im Süden blies
der Wind kräftig, der Feldberg im Schwarzwald konnte immerhin noch Windstärke 11 (115 km/h) verzeichnen.
"Quinta" agierte, eingebettet in einen umfangreichen Langwellentrog, als steuerndes Zentraltief. Der Langwellentrog dehnte
sich am 2. und 3. deutlich nach Süden bis ins westliche Mittelmeer aus, wobei hochreichend kalte und damit vertikal labil
geschichtete Meeresluft ganz Mitteleuropa flutete. Die Folge waren zahlreiche Schauer, örtlich wurden sogar kurze Gewitter
beobachtet (z.B. Idar-Oberstein, Straubing). Weiterhin ergiebige Niederschläge gingen unmittelbar an der Nordseeküste
nieder, wo zum einen das noch relativ warme Meerwasser unterstützend bei der Entwicklung von Schauern und Gewittern wirkte
und zum anderen immer wieder kurzwellige Bodentröge in der Strömung ostwärts gesteuert wurden. So kamen beispielsweise auf
Helgoland bis zum 3., 06 UTC innerhalb von 48 Stunden 98 mm zusammen. Der Wind flaute zögernd ab, blieb aber auch am 3. noch
ziemlich ruppig mit teilweise stürmischen Böen. Mit Höchsttemperaturen, die vielerorts nur zwischen +10 und +15 °C lagen
und verbreitet leichtem Bodenfrost in den Nächten begann der Monat unterdurchschnittlich kalt.
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04.10., 12:53 UTC, NOAA-18 VIS/IR
Quelle: B. J. Burton |
Am 4. schwenkte die Hauptachse des Troges über Mitteleuropa ostwärts. Verbreitet bildeten sich teilweise kräftige
Regenschauer, ehe sich im Tagesverlauf von Südwesten her zögernd Zwischenhocheinfluss durchsetzte. Zwischenhocheinfluss
deshalb, weil bereits am 5. ein neues Frontensystem auf den Norden Deutschlands übergriff. Es gehörte zu "ex-Laura", einem
ehemaligen Tropensturm. Schon am frühen Morgen begann es an der Nordseeküste zu regnen, im Tagesverlauf wurden auch der
Mitte und der Süden nass. Nur in Bayern blieb es weitgehend trocken. Mit "ex-Laura" frischte der Wind wieder kräftig auf,
101 km/h und damit schwere Sturmböen wurden auf Sylt und Helgoland registriert.
"ex-Laura" verlagerte sich am 6. Richtung Lappland, im Umfeld der zugehörigen Kaltfront fiel in einem Streifen über der
Mitte Deutschlands noch etwas Regen. Von Südwesten her gelangte im Vergleich zu den ersten Tagen des Monats deutlich mildere
Luft nach Mitteleuropa. So stiegen die Temperaturen am Rhein örtlich bis knapp +20 °C (z.B. Lahr +19,6 °C). Am 7.
verlor "ex-Laura" endgültig den Einfluss auf das mitteleuropäische Wetter. Am Boden machte sich Hoch "Giesbert" bemerkbar,
in höheren Schichten der Troposphäre wanderte in der ersten Tageshälfte allerdings ein kurzwelliger Trog über die
Bundesrepublik ostwärts. Dieser ging mit starker Bewölkung und etwas Regen einher, am Nachmittag lockerten die Wolken
vorübergehend auf und machten der Sonne Platz. Temperaturen bis +21,2 °C in Karlsruhe ließen am Oberrhein spätsommerliche
Gefühle aufkommen, ehe gegen Abend die Wolken von Westen her wieder dichter wurden. Sie gehörten zur Warmfront von Tief
"Rafaela" mit Zentrum nördlich von Schottland und brachten westlich des Rheins ein paar Regentropfen.
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08.10., 09:50 UTC, NOAA VIS
Quelle: DLR |
Am 8. und 9. bewegte sich das okkludierende Frontensystem von "Rafaela" nur sehr zögerlich über Deutschland hinweg. So hatte
am 8. in erster Linie der Westen, am 9. hauptsächlich der Osten mit vielen Wolken und etwas Regen zu tun. Die
Luftmassengrenze trennte feucht-milde Luft im Südosten von trockenerer und etwas kühlerer Luft im Nordwesten. Auf ihrer
Rückseite schob sich am 10. und 11. von Südwesten ein mächtiges Hochdruckgebiet ("Hagen") nach Mitteleuropa vor, das von
einem ebenso mächtigen Rücken in der oberen Troposphäre gestützt wurde. In knapp sechs Kilometer Höhe erwärmte sich die Luft
über Westdeutschland auf über -10 °C - ein Wert, der in dieser Höhe selbst im Hochsommer als sehr warm zu bezeichnen
ist. Mitte Oktober kann diese Warmluft, die auch in der unteren Troposphäre mit beispielsweise über +10 °C im
850 hPa-Niveau vorhanden war, aber nur noch bedingt auch am Boden entsprechend hohe Temperaturen zustande bringen. So
verschwanden weite Teile Süddeutschlands unter einer kompakten Hochnebeldecke, die sich im Tagesverlauf jeweils nur
zögernd - vor allem in Bayern teilweise gar nicht - auflöste. Immerhin gelang den Temperaturen dort, wo sich die Sonne
frühzeitig behaupten konnte, der Sprung über die +15-, am Rhein sogar über die +20-Grad-Marke (z.B. Lahr +21,1 °C
am 11.).
Bodendruckanalysen | Quelle: FU Berlin / DWD
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01.10.2008, 00 UTC |
04.10.2008, 00 UTC |
08.10.2008, 00 UTC |
850 hPa-Geopotential und -Temperatur | Quelle: Wetterzentrale
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01.10.2008, 00 UTC |
04.10.2008, 00 UTC |
08.10.2008, 00 UTC |
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12.10., 11:28 UTC, NOAA-18 VIS/IR
Quelle: B. J. Burton |
Die Nebel- und Hochnebelgebiete büßten am 12. viel von ihrer Größe ein, lediglich in der Mitte und im Osten Bayerns hatten
sie weiterhin bis zum Abend Bestand. Hoch "Hagen" wurde allmählich nach Süden abgedrängt und auch das hohe Geopotential in
der Höhe abgebaut. Von Norden her näherte sich die Frontalzone Mitteleuropa an. Ein darin zonal eingelagerter Tiefausläufer
sorgte in Norddeutschland für etwas Regen. Ein am 13. über die Mitte und den Süden des Landes wandernder Kurzwellentrog
löste dort einzelne Regenschauer aus, nahe der Frontalzone im Norden fiel weiterhin zeitweise leichter Regen.
Die Kaltfront eines weiteren Tiefs, "Simone", drang mit vielen Wolken und stellenweise etwas Regen am 14. etwa bis zur Mitte
Deutschlands vor. Quasi im Schlepptau zog Tief "Tiffany" am 15. von den Britischen Inseln über die Nordsee nach Südschweden,
wobei die Kaltfront von "Simone" in die Warmfront von "Tiffany" überging und als solche nach Nordosten rückläufig
wurde. Damit dominierten auch an diesem Mittwoch viele Wolken das Wettergeschehen in Deutschland, Regen fiel aber nur
selten. Größere wolkenfreie Gebiete gab es ganz im Süden sowie im Nordosten. Die Höchsttemperaturen lagen meist um
+15 °C, im sonnigen Konstanz wurde es +21,0 °C warm.
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16.10., 12:17 UTC, NOAA VIS
Quelle: DLR |
Die Kaltfront von Tief "Tiffany" passierte Deutschland am 16. südostwärts. Ihr folgte unmittelbar eine zweite Kaltfront
nach. Dem ganzen überlagert war zudem ein markanter Höhentrog, der mit seiner Achse am 18. allerdings rasch über
Mitteleuropa ostwärts schwenkte. Grau und verregnet präsentierte sich der Tag besonders in der Mitte und im Süden, im Norden
lockerten die Wolken am Nachmittag auch mal auf. Dafür entwickelten sich dort in der einfließenden Höhenkaltluft kräftige
Schauer und einige kurze Gewitter. Bis 18 UTC am Abend fielen verbreitet zwischen 10 und 20 mm Niederschlag binnen 24
Stunden, örtlich auch mehr (z.B. Freudenstadt 25 mm).
Im Bereich des langsam abziehenden Troges traten in der Nordhälfte am 17. noch verbreitet Regenschauer und örtlich einzelne
Gewitter (z.B. Cottbus) auf. Im Südwesten setzte sich zunächst in Bodennähe Hochdruckeinfluss durch. Am 18. begünstigte ein
sich über Mitteleuropa ostwärts verlagernder Rücken den Aufbau einer eigenständigen Hochzelle ("Imko") über Ungarn, die
jedoch am 19. schon über dem Schwarzen Meer analysiert werden konnte. Nichtsdestotrotz herrschte auch an diesem Wochenende
in nahezu ganz Deutschland heiteres Wetter mit - dank trockenerer Luft im Vergleich zum Wochenende davor - nur geringer
Nebel- und Hochnebelneigung. Einzig der Norden des Landes hatte am 18. mit Wolken und etwas Regen der Kaltfront eines Tiefs
über dem Nordmeer zu kämpfen, wobei es mit Temperaturen von nur wenig über +10 °C herbstlich kühl blieb. Sonst wurden
häufig bis nahe +15 °C gemeldet, am 19. kletterte das Quecksilber in Kempten sogar auf +16,6 °C. Eben jene trockene
Luft ermöglichte jedoch in den Nächten eine starke Ausstrahlung und zum ersten Mal in diesem Herbst verbreitet leichten
Luftfrost (z.B. Neuburg/Donau -2,6 °C, Freiburg -1,1 °C).
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20.10., 11:45 UTC, NOAA-18 VIS
Quelle: B. J. Burton |
Nach einem in der ganzen Bundesrepublik sonnigen und ziemlich warmen 20. (z.B. Karlsruhe +21,8 °C) hatte sich zu Beginn
der letzten Monatsdekade über dem Atlantik ein ansehnliches Orkantief ("Valerie") formiert, das mit einem Kerndruck von
unter 955 hPa am 21. um 00 UTC über dem Nordmeer lag. Die zugehörige Kaltfront griff in den Frühstunden des 21. auf den
Nordwesten Deutschlands über und erreichte am späten Abend die Alpen. Präfrontal wurde mit einer kräftig auflebenden
Südwestströmung recht warme und energiereiche Luft in die Zirkulation miteinbezogen, sodass sich vor der eigentlichen
Kaltfront am Nachmittag im Südwesten Deutschlands kräftige Schauer und einzelne Gewitter entluden. Aufgrund ihrer zunehmend
höhenströmungsparallelen Lage kam sie am 22. und 23. kaum noch weiter nach Südosten voran und verweilte als quasistationäre
Luftmassengrenze über dem Alpenraum. Der gesamte Frontenzug erstreckte sich - leicht verwellt - vom Norden Russlands über
Ost- und das südliche Mitteleuropa bis nach Gibraltar. Der Nordteil des zugehörigen Höhentroges zog am 23. rasch
nordostwärts ab, der Südteil tropfte als eigenständiges Höhentief Richtung Nordwestafrika ab. In Verbindung mit der Front
summierten sich am 22. besonders südlich des Mains und bis nach Brandenburg zum Teil zweistellige Regenmengen innerhalb von
24 Stunden (z.B. Mühlacker 13 mm).
Bodendruckanalysen | Quelle: FU Berlin / DWD
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12.10.2008, 00 UTC |
16.10.2008, 00 UTC |
20.10.2008, 00 UTC |
850 hPa-Geopotential und -Temperatur | Quelle: Wetterzentrale
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12.10.2008, 00 UTC |
16.10.2008, 00 UTC |
20.10.2008, 00 UTC |
Am 23. wurde die Luftmassengrenze endgültig über die Alpen südwärts abgedrängt und Hoch "Johann" beruhigte das
Wetter. Abgesehen von dichteren Restwolken im Süden schien die Sonne, in der eingeflossenen frischen Meeresluft erwärmte
sich die Luft aber meist nur auf Werte um +12 °C.
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24.10., 12:44 UTC, NOAA-18 VIS/IR
Quelle: B. J. Burton |
Eine ausgedehnte Hochdruckzone reichte am 24. und 25. vom Ostatlantik über Mitteleuropa hinweg bis nach Russland, wobei
"Johann" den östlichen Teil dieser Zone darstellte. Der Süden verschwand allerdings am 24. unter einer dichten
hochnebelartigen Wolkendecke; in den Nordwesten stieß die von starker Bewölkung und etwas Regen begleitete Kaltfront eines
außergewöhnlich kräftigen Tiefs ("Wilhelmine") mit Zentrum nördlich von Island vor. Dazwischen kam die Sonne zum
Vorschein. Einen Tag später war der Bereich der Kaltfront noch schön an einem immer mehr zerfleddernden Wolkenband quer über
der Mitte Deutschlands zu erkennen, sonst schien verbreitet die Sonne. Daran änderte sich im Süden auch am 26. nichts, sodass
man dort das dritte sonnige und sehr milde Herbstwochenende in Folge genießen konnte. Den Norden überdeckten dagegen schon
wieder dichte Wolken mit beginnendem Regen des Frontensystems von Tief "Xevera".
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28.10., 12:00 UTC, NOAA-18 VIS/IR
Quelle: B. J. Burton |
31.10., 11:20 UTC, NOAA VIS
Quelle: DLR |
Mit "Xevera" begann gegen Monatsende eine grundlegende Umstellung der Großwetterlage hin zu deutlich kälterem und
unbeständigem Wetter. Von Norden her weitete sich ein langwelliger Höhentrog nach Süden bis nach Nordafrika aus. Das
okkludierende Frontensystem von "Xevera" zog am 27. über große Teile Deutschlands hinweg südostwärts, während auf der
Vorderseite des Troges im Umfeld des Löwengolfes durch großräumige Hebungsvorgänge der Luftdruck am Boden sank. Es
resultierte ein Tiefdruckgebiet ("Yulietta"), das sich mit seinem Zentrum am 30. über dem Golf von Genua positionierte und
auf seiner Vorderseite sehr warme und feuchte Luft nach Norden führte. Diese Warmluft glitt auf die von Norden eingeströmte
Kaltluft auf und erzeugte ein großflächiges Niederschlagsgebiet, das am 28. und 29. die komplette Südosthälfte Deutschlands
erfasste. Immer wieder fiel teilweise kräftiger Regen, der örtlich sogar von kurzen Gewittern durchsetzt war (z.B.
Geislingen/Stötten). Bis zum Abend des 29. konnten 48-stündig an vielen Stationen Regenmengen zwischen 20 und 30 mm verbucht
werden. Von alldem unberührt blieb der Nordwesten, nur unmittelbar an der Nordseeküste bildeten sich in höhenkalter Luft
einige Schauer.
Infolge permanenten Druckfalls entstand nördlich der Alpen ein Leetief, das aber auf den Analysekarten des Deutschen
Wetterdienstes als "Yulietta" identifiziert wurde. "Yulietta" bewegte sich auf einer Vb-artigen Zugbahn über Tschechien und
Polen hinweg zur Ostsee. An der Westflanke des Tiefs dauerten die Niederschläge an und gingen in der Nacht zum 30. teilweise
bis in die Niederungen in Schnee über. Am Morgen meldeten Meßstetten 29 cm, der Feldberg im Schwarzwald 26 cm und
Freudenstadt 10 cm. Doch auch das Alpenvorland hüllte sich gebietsweise in winterliches Weiß, am Nachmittag wurde sogar im
nur 188 Meter hoch gelegenen Wiesenburg in Brandenburg mäßiger Schneefall beobachtet. Mehr zu diesem Ereignis gibt es
hier.
Unterdessen nistete sich vor der bretonischen Küste Tief "Zinnia" ein, das vom 31. an wieder deutlich mildere Luft nach
Mitteleuropa lenkte. Damit fand das Winterintermezzo in den Bergen ein schnelles Ende. Bei meist starker Bewölkung und
Höchsttemperaturen zwischen +5 und +10 °C fiel hier und da noch etwas Regen.
Bodendruckanalysen | Quelle: FU Berlin / DWD
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24.10.2008, 00 UTC |
28.10.2008, 00 UTC |
31.10.2008, 00 UTC |
850 hPa-Geopotential und -Temperatur | Quelle: Wetterzentrale
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24.10.2008, 00 UTC |
28.10.2008, 00 UTC |
31.10.2008, 00 UTC |
Monatswerte
Nachstehend Monatswerte vom Oktober 2008 für ausgewählte Stationen in Deutschland.
"Temp." steht dabei für die Monatsmitteltemperatur, "Nds." für die Niederschlagssumme
und "Sonne" für die Sonnenscheindauer. "Vgl." gibt für die jeweilige Größe den Vergleich
mit dem Mittelwert der Jahre 1961 bis 1990 des Ortes an (Quelle: DWD):
Ort |
Temp. |
Vgl. |
Nds. |
Vgl. |
Sonne |
Vgl. |
Helgoland Straubing Karlsruhe |
+12,0 °C
+8,5 °C +10,9 °C |
+0,3 K
+0,1 K +0,5 K |
182,0 mm
45,8 mm 107,0 mm |
223%
85% 184% |
87,6 h
92,8 h 80,0 h |
88%
87% 71% |
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Text und Gestaltung: CE
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In Zusammenarbeit mit:
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